SE Electronics BL8

6

Boundary Microphone

  • Polar pattern: half cardioid
  • Class A circuit without transformers
  • Frequency range: 20 - 20,000 Hz
  • Sensitivity: 25 mV/Pa (-32 dBV)
  • Max. SPL: 143 / 153 / 163 dB SPL (0/10/20 dB pad)
  • Low-cut filter: 80 or 160 Hz with 6 dB/oct switchable
  • Pad: 10 or 20 dB switchable
  • character circuit: Classic and Modern modes cut the mids
  • requires 48V phantom power
  • dimensions(WTH): 139 x 95 x 28 mm
  • weight: 0.53 kg
Available since July 2023
Item number 571210
Sales Unit 1 piece(s)
Condenser Microphone Yes
Polar Pattern Half Cardioid
969 AED 242,86 €
Plus 277 AED shipping
The price in AED is a guideline price only
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Ka
Endlich
Kai aus D. 04.09.2023
Vorgeschichte:

Mein erster Versuch war das e901. Mit dem SR24 waren die grellen Höhen aber nicht zu bändigen.
Mit dem Beta 91A komme ich besser klar (Flat response). Aber dieses aufdringliche Peak bei 8k stört mich und es ist mit dem EQ nur leidlich in den Griff zu bekommen.

2014 entdeckte ich die Schoeps Grenzflächenplatte BLC. Dazu braucht's noch einen CMC 6, ein aktives Kabel KC, ein PAD 20, eine MK 21 oder MK 22 und einen Windschutz B5 oder W5 den man mit einem scharfen Messer anschneidet. Mit CMC 1 L und CMC 1 K entfällt das aktive Kabel. Technisch machbar schon und bestimmt gut - für das Instrument zu aufwändig (es sei denn man hat die Sachen eh im Schrank). Gerichtete Grenzflächentechnik geht übrigens mit jedem Kleinmembranmikro; es muss nur verhindert nwerden dass es wegrollt oder -hüpft.

Nun das BL8:

Das BL8 hat die Echtkondensator-Kapsel des sE8. Es kommt mit schöner roter Tasche und kleinem Schraubenzieher.

Test: Neumann KM 184 daneben auf den Tisch gelegt und verglichen.
Das BL8 klingt im direkten Vergleich etwas mittiger. Ich vermute dass es am etwas schlechteren Off-Axis-Verhalten liegt. Die Räumlichkeit ist aber gleich und die Unterschiede nicht besonders groß. Gegentest mit dem Beta 91A zeigt einen heftigen Qualitätssprung - das BL8 spielt mindestens eine Liga höher. Anderer Test auf dem Boden, wieder KM 184 in 35 cm Abstand - Gitarre in 3m Entfernung aufgenommen - etwa gleichwertig. Dann beide mit EQ angeglichen, gleichzeitig und gepannt - schönes Halb-Klein-AB, macht Lust auf ein Paar BL8 und andere Anordnungen nach Williams-Diagrammen!

Rauschen: Das KM 184 rauscht deutlich weniger. Das Schoeps CMC 1 plus PAD 10 plus MK 41 wird mit 19 dB A angegeben und ist immer noch etwas leiser. Bei Dämpdung 10dB und 20dB bleibt das Ausgangsrauschen des BL8 konstant. Die Herstellerangabe für 0 dB Dämpfung ist aber korrekt denn durch den Grenzflächeneffekt steigt der Nutzpegel um 6dB. Ich schätze also je nach Schalterstellung 14/24/34 dB A. Die Vergleichsmikrofone bringen es an der Grenzfläche auf 7 dB A bzw. 13 dB A. Die Irritation verfliegt aber schnell wenn man Alternativen mit weniger Rauschen sucht - ich fand nur Schoeps. Das KM 184 müsste man ja im Selbstbau irgendwie auf eine Metallplatte fixieren - zählt nicht.

Erster Einsatz Kick mit M32C: Flat und 0 dB Dämpfung eingestellt. Das Mikro verkraftet 143 dB - sollte bei den meisten Drummern reichen. Es haut dabei bis zu +19 dBu Pegel raus - mehr als manches Pult am Ausgang. Tatsächlich reichte es (0 dB Gain). Zweiter Einsatz im Proberaum, Analogpult: -20 dB und classic führten zum Ziel. Dritter Einsatz digital: -10 db und flat. Jeweils super zufrieden, fühlte sich an wie endlich zuhause.

Fazit: Endlich eine vielseitige Grenzfläche die mir klanglich wirklich gefällt. In der Kick unverzichtbar. Sonst nur mit Schoeps zu toppen.
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