Das meiste habe ich schon bei der Aktiv Variante geschrieben. Da die einzige Schwachstelle das DSP betrifft und somit die passive Version nicht betroffen ist, fokussiere ich mich hier auf die praktischen Aspekte.
Das Gehäuse hat eine angenehme Größe, das Gewicht passt und die Verarbeitung ist erstklassig.
Aber das wichtigste ist natürlich der Klang und wir nutzen das Set für Livemusik mit drumset, E Bass und Gitarre sowie mehrstimmigem Gesang. Der Woofer kann die Tiefe E Saite des Basses super wiedergeben und klingt wie erwartet sehr präzise. Bei der Bassdrum beschwert sich allenfalls der Nachbar weil sein Geschirr im Schrank wackelt. Klare Kaufempfehlung!
Was will man mehr?
Nachtrag: Bei unserer Anwendung ist ein Homogenes Klangbild wichtiger als möglichst hoher Pegel. Der 1201 kann auch richtig laut, ist aber durch die Größe nicht in der Lage, schon ab 40 Hz vollen Pegel wieder zu geben. Wir haben uns daher nicht für eine Tiefbassanhebung via PEQ entschieden (auch das haben wir mal ausprobiert), sondern für Absenkung des Basses rund um 60 Hz, wo der Subwoofer etwa 4-5db lauter spielt als bei 40 Hz. Effektiv hat der Subwoofer jetzt noch eine Empfindlichkeit von ~92db/w/m, aber spielt souveräner und gleichmäßiger als ein Mittelklasse Aktivsubwoofer mit 15" auf. Dadurch, dass wir 4 Stück von den Subwoofern einsetzen, gewinnen wir noch mal Pegel und kommen mit 1-10 Watt Last locker aus und musikalisch fehlt nichts. Die Subwoofer ergänzen zwei Seeburg F3 Mains, die eigentlich nach einem 15" Subwoofer verlangen. Mit dem G1201 ist das aber kein Thema mehr und der Bass klingt gleichermaßen sauber, tief und dennoch wuchtig.